Bei Häusern, die vor 1980 gebaut wurden, ist der Bestandsplan der Entwässerung häufig nicht mehr auffindbar. Manchmal hat ihn nie jemand angelegt, manchmal ist er beim dritten Eigentümerwechsel verlorengegangen. Solange nichts passiert, stört das niemanden.
Es stört in dem Moment, in dem jemand wissen muss, wo genau die Leitung liegt.
Wann das der Fall ist
- Eine Schadstelle wurde per Kamera gefunden und soll freigelegt werden
- Es wird angebaut, ein Carport gesetzt oder eine Terrasse gepflastert
- Ein Schacht ist überbaut worden und niemand weiß mehr, wo
- Vor dem Kauf soll klar sein, wie die Entwässerung überhaupt läuft
- Nach einem Rückstau muss der Anschluss an den öffentlichen Kanal geprüft werden
Wie die Ortung abläuft
Eine kleine Sonde wird in die Leitung eingeführt und sendet ein Signal. Über der Erdoberfläche empfängt ein Ortungsgerät dieses Signal und zeigt an, wo die Sonde steht und in welcher Tiefe. Der Verlauf wird Punkt für Punkt abgefahren und oben markiert.
Am Ende haben Sie eine Linie auf dem Boden statt einer Vermutung. In Kombination mit der Kamerabefahrung lässt sich zusätzlich sagen, an welcher Stelle dieser Linie der Schaden sitzt und wie tief man graben muss.
Warum das günstiger ist, als es klingt
Die Alternative zur Ortung ist der Suchgraben. Jemand hebt aus, bis er die Leitung findet, und wenn er sie nicht findet, hebt er woanders aus. Das kostet Zeit, Maschinenstunden und am Ende einen Garten, der wieder hergerichtet werden muss.
Die Ortung dauert einen Bruchteil davon und trifft. Bei Pflasterflächen und Terrassen ist der Unterschied noch deutlicher – dort ist jeder Quadratmeter, der nicht aufgenommen werden muss, gespartes Geld.
Für Verwaltungen und Betriebe
Bei größeren Anlagen mit mehreren Gebäuden lohnt es sich, den Verlauf einmal aufzunehmen und zu dokumentieren, auch ohne akuten Anlass. Beim nächsten Schadensfall ist die Suche dann keine Suche mehr. Wir machen das auf Anfrage im Zuge einer ohnehin anstehenden Reinigung mit.
Beratung und Termin: +49 176 83100535