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Rückstau im Keller: warum das Wasser rückwärts kommt

Es gibt wenige Dinge im Haus, die so unangenehm sind wie Wasser, das aus dem Bodenablauf im Keller nach oben drückt. Meistens passiert es bei Starkregen, und meistens trifft es dieselben Häuser immer wieder.

Der Grund liegt in der Bauweise. Alles, was im Haus unterhalb der sogenannten Rückstauebene liegt – in der Regel die Straßenoberkante – ist gefährdet, wenn der Kanal draußen mehr Wasser bekommt, als er wegbringt. Das Wasser sucht sich dann den nächsten Weg nach oben, und das ist Ihr Kellerablauf.

Drei Ursachen, die dahinterstecken können

Der Kanal ist überlastet. Bei Starkregen läuft mehr Wasser zusammen, als das Netz aufnimmt. Das ist keine Frage des Zustands Ihrer Leitung, sondern der Auslastung des öffentlichen Kanals.

Ihre Grundleitung ist verengt. Wenn sich über Jahre Ablagerungen angesetzt haben oder an einer Muffe Wurzeln sitzen, geht bei normalem Anfall noch alles durch. Bei Starkregen nicht mehr. Solche Häuser bekommen den Rückstau früher als die Nachbarn.

Es fehlt eine Absicherung oder die vorhandene funktioniert nicht mehr. Eine Rückstausicherung verhindert, dass Wasser von außen in die tiefliegenden Abläufe zurückläuft. Bei älteren Anlagen sitzt oft eine, an die seit Jahrzehnten niemand mehr herangekommen ist.

Was wir dazu beitragen können

Wir finden heraus, ob die Ursache in Ihrer Leitung liegt oder außerhalb. Dazu spülen wir die Grundleitung frei und befahren sie mit der Kamera. Danach steht fest, ob Ihre Leitung den Anfall bewältigen kann oder ob eine Engstelle sie schon vorher ausbremst.

Die Aufnahme bekommen Sie. Bei einem Schaden ist sie das Dokument, mit dem Sie gegenüber der Versicherung belegen können, woher das Wasser kam – ohne Bild wird das erfahrungsgemäß eine längere Diskussion.

Den baulichen Einbau einer Rückstausicherung führen wir nicht aus, das ist Sache eines Installationsbetriebs. Was wir liefern, ist die Grundlage für die Entscheidung: Wo sitzt das Problem, und wie dringend ist es?

Der Zeitpunkt

Nach dem Starkregen ruft jeder an. Wer die Leitung im Frühjahr kontrollieren lässt, hat die Wahl beim Termin und zahlt keinen Notdiensteinsatz.

Anruf genügt: +49 176 83100535

Wurzeln im Kanal: warum dieselbe Stelle immer wieder zugeht

Wenn eine Leitung zweimal im Jahr an derselben Stelle dichtmacht, liegt es nicht daran, was hineingespült wird. Dann sitzt dort etwas Bauliches. In den Grundleitungen rund um ältere Häuser sind das in den meisten Fällen Wurzeln.

Wie sie hineinkommen

Wurzeln suchen Wasser und Nährstoffe. Ein Abwasserrohr bietet beides im Überfluss. Solange das Rohr dicht ist, kommen sie nicht hinein – aber ältere Leitungen aus Steinzeug haben Muffen, und Muffen werden über Jahrzehnte undicht. Durch den feinsten Riss wächst zuerst eine Haarwurzel, die sich dann verdickt.

Im Rohr entsteht daraus ein Geflecht, das wie ein Sieb arbeitet. Toilettenpapier und Feststoffe bleiben hängen, und irgendwann geht nichts mehr durch.

Der Baum muss dafür übrigens nicht direkt über der Leitung stehen. Bei Pappeln und Weiden reichen zwanzig Meter und mehr.

Was sich dagegen machen lässt

Mechanisch. Ein Fräskopf wird eingefahren und zerkleinert das Wurzelwerk, anschließend spült der Hochdruck die Reste in Richtung Schacht. Danach ist die Leitung wieder frei, und zwar auf dem vollen Querschnitt.

Was dabei nicht verschwindet, ist die Eintrittsstelle. Die undichte Muffe bleibt undicht, und die Wurzel wächst nach. Wie schnell, hängt von der Baumart und vom Ausmaß des Schadens ab – manchmal dauert es fünf Jahre, manchmal zwei.

Wer Ihnen erzählt, mit einer Fräsung sei das Thema für immer erledigt, sagt Ihnen nicht die Wahrheit.

Warum die Kamera dazugehört

Nach dem Fräsen sieht man auf der Aufnahme, wie groß der Schaden an der Muffe wirklich ist. Daraus ergibt sich die einzige Frage, die zählt: Reicht es, die Leitung in einem gewissen Rhythmus zu reinigen, oder ist der Schaden so weit, dass sich das nicht mehr rechnet?

Beides kann die richtige Antwort sein. Bei einem Haus in Abensberg mit einer Muffe, an der es leicht durchwächst, ist die regelmäßige Reinigung günstiger als jede Baumaßnahme. Bei einem Rohr, das an drei Stellen offen ist, sieht die Rechnung anders aus. Diese Entscheidung treffen Sie, und Sie treffen sie besser mit Bildern als ohne.

Wenn Sie gerade bauen oder kaufen

In Neubaugebieten rund um Kelheim und Neutraubling ist das Thema die ersten Jahre keins. Bei älteren Anwesen in Straubing, Landshut oder auf dem Land lohnt die Kamerafahrt vor dem Kauf. Was unter der Bodenplatte liegt, steht in keinem Exposé.

Termin vereinbaren: +49 176 83100535

Leitungsortung: den Rohrverlauf finden, ohne den Garten aufzugraben

Bei Häusern, die vor 1980 gebaut wurden, ist der Bestandsplan der Entwässerung häufig nicht mehr auffindbar. Manchmal hat ihn nie jemand angelegt, manchmal ist er beim dritten Eigentümerwechsel verlorengegangen. Solange nichts passiert, stört das niemanden.

Es stört in dem Moment, in dem jemand wissen muss, wo genau die Leitung liegt.

Wann das der Fall ist

  • Eine Schadstelle wurde per Kamera gefunden und soll freigelegt werden
  • Es wird angebaut, ein Carport gesetzt oder eine Terrasse gepflastert
  • Ein Schacht ist überbaut worden und niemand weiß mehr, wo
  • Vor dem Kauf soll klar sein, wie die Entwässerung überhaupt läuft
  • Nach einem Rückstau muss der Anschluss an den öffentlichen Kanal geprüft werden

Wie die Ortung abläuft

Eine kleine Sonde wird in die Leitung eingeführt und sendet ein Signal. Über der Erdoberfläche empfängt ein Ortungsgerät dieses Signal und zeigt an, wo die Sonde steht und in welcher Tiefe. Der Verlauf wird Punkt für Punkt abgefahren und oben markiert.

Am Ende haben Sie eine Linie auf dem Boden statt einer Vermutung. In Kombination mit der Kamerabefahrung lässt sich zusätzlich sagen, an welcher Stelle dieser Linie der Schaden sitzt und wie tief man graben muss.

Warum das günstiger ist, als es klingt

Die Alternative zur Ortung ist der Suchgraben. Jemand hebt aus, bis er die Leitung findet, und wenn er sie nicht findet, hebt er woanders aus. Das kostet Zeit, Maschinenstunden und am Ende einen Garten, der wieder hergerichtet werden muss.

Die Ortung dauert einen Bruchteil davon und trifft. Bei Pflasterflächen und Terrassen ist der Unterschied noch deutlicher – dort ist jeder Quadratmeter, der nicht aufgenommen werden muss, gespartes Geld.

Für Verwaltungen und Betriebe

Bei größeren Anlagen mit mehreren Gebäuden lohnt es sich, den Verlauf einmal aufzunehmen und zu dokumentieren, auch ohne akuten Anlass. Beim nächsten Schadensfall ist die Suche dann keine Suche mehr. Wir machen das auf Anfrage im Zuge einer ohnehin anstehenden Reinigung mit.

Beratung und Termin: +49 176 83100535

Feste Wartungstermine statt Notruf: für Verwaltungen, Betriebe und Höfe

Bei einem Einfamilienhaus ist eine Verstopfung ärgerlich. Bei einem Mehrfamilienhaus, einem Hof oder einer Gewerbefläche ist sie eine Kostenfrage – und die Rechnung fällt deutlich anders aus, je nachdem, wann der Anruf kommt.

Der ungeplante Fall läuft immer gleich ab. Es ist Freitagnachmittag, das Wasser steht schon, und ab diesem Punkt geht es nicht mehr um Reinigung, sondern um Trocknung, Ausfallzeiten und die Frage, wer dafür aufkommt.

Was sich planen lässt

Hofabläufe, Sinkkästen und Kontrollschächte. Der beste Termin liegt im Spätsommer, vor der Laubzeit. Was im Oktober hineinfällt, wird beim ersten Starkregen im November zum Problem.

Grundleitungen und Fallrohre. In welchem Rhythmus, hängt vom Objekt ab. Ein Wohnhaus mit acht Parteien braucht einen anderen Takt als eine Gaststätte.

Kamerakontrolle. Nicht jedes Jahr, aber in Abständen. Sie zeigt, ob sich der Zustand verändert, und macht Entwicklungen sichtbar, bevor sie akut werden.

Was Sie davon haben

Sie kennen die Kosten im Voraus, weil wir uns die Anlage vorher ansehen und Ihnen ein schriftliches Angebot machen. Die Termine liegen in der normalen Arbeitszeit, nicht nachts. Und Sie können nachweisen, dass die Anlage gewartet wurde.

Der letzte Punkt wird regelmäßig unterschätzt. Kommt es zu einem Wasserschaden, ist die Frage nach der Instandhaltung eine der ersten, die gestellt wird. Wer eine lückenlose Dokumentation vorlegt, führt eine kurze Diskussion. Wer keine hat, eine lange.

Wie wir arbeiten

Wir sitzen in Kelheim und fahren von dort in den Landkreis, nach Regensburg, Straubing und Landshut. Es kommen unsere eigenen Monteure mit unserer eigenen Technik – keine Subunternehmer, keine Vermittlungsplattform. Bei wiederkehrenden Terminen kennt derselbe Mann Ihre Anlage beim dritten Mal besser als jeder Plan.

Wenn Sie mehrere Objekte betreuen, sprechen Sie uns auf eine gemeinsame Terminplanung an. Das spart Anfahrten, und das schlägt sich im Angebot nieder.

Angebot besprechen: +49 176 83100535